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Energy Abend – Gegensätze vereinen!

Kennst Du das?

Du willst Dich gerne mehr bewegen aber andererseits ist ein Abend auf dem Sofa doch auch schön!
Du wolltest schon immer abnehmen aber andererseits schmeckt das Essen doch auch so lecker!

Da schlagen zwei Seelen in Deiner Brust.

Aber ist das wirklich so – das es nur ein entweder – oder gibt?

Wie wäre es, wenn wir die vermeintlichen Gegensätze miteinander vereinen könnten, wenn wir Frieden schliesen könnten mit der Zerrissenheit in uns.

An diesem Abend werden wir das Yin – Yang-Prinzip lebendig werden lassen und seine Kräfte für uns einsetzen.

Nutzen wir doch einfach die Kraft der Gegensätze!

Wie immer kommt das Spirit of Energy® Kartensystem zum Einsatz. Wer das Kartenset besitzt, bringe es bitte mit.

Eintrittkarte 30 Euro
Eintritskarten im 5er Paket kosten 120 Euro. Sie sparen 30 Euro!

Trainer: Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender – Gründer des Methodenkonzepts Spirit of Energy incl. der Kommunikationsform eKI und Autoren des Kartensets und seines Begleitbuches sowie weiterer Fachbücher für diesen Themenkomplex.

Bild: Erwin Oberender

Tipps und Tricks zum Auftanken – das Energetische Vital-Training !

Teilnahme nach Anmeldedatum, da limitierte Teilnehmer_innenzahl!

Ein ganzer Tag für Deine Energie!

Es dreht sich alles um Dich und Deine Vitalität.
Das Energetische Vital-Training ist Dein Training für ein vitales, robustes Leben.

Das EVT-Training (Energetische Vital-Training) kennen und für Deine Lebenszufriedenheit nutzen lernen.

Du lernst Techniken,

  • wie Du selbst Dein Energie immer wieder aufbauen kannst
  • wie Du selbst störende Glaubens- und Verhaltensmuster ändern Kannst
  • wie Du selbst Stress reduzieren kannst
  • wie Du selbst Stress erst gar nicht an Dich ran kommen lässt
  • wie Du selbst Dein bester Coach wirst

Halte selbst Dein Lebens-Energie auf immer höherem Niveau!

Tun ist wie Wollen, nur krasser!

Fang nicht irgendwann an mit dem Aufräumen im „eigenen Haus“!
Starte jetzt!

Dieser Tag ist gleichzeitig der erste Baustein der Spirit of Energy- Ausbildung, die dann am 26. Mai 2019 mit Baustein 2 seine Fortsetzung findet.

Des EVT kann einzeln gebucht werden!

Im Seminarpreis ist das Spirit of Energy-Coaching-Kartenset im Wert von 54,95 Euro enthalten.
Achtung: Keine zusätzliche MwSt. Diese Leistung ist umsatzsteuerfrei im Sinne von § 4 Nr. 21 Buchstabe a) bb) UStG. Siehe auch Bescheinigung vom 22.02.2017 der ADD Trier.

Dauer: 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: IBE-Gieleroth
Investition: 225 Euro
199 Euro wenn Sie die Karten schon besitzen
Anmeldung: 02681-983977 – info@ibe-gieleroth.de
Link: Detaillierte Infos zur Practitioner-Ausbildung
Spirit-of-Energy-Ausbildungsbroschüre
Web: www.spirit-of-energy.com

Flyer Spirit of Energy Practitioner-Ausbildung

“Jeder ist ein Genie!
Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst,
ob er auf einen Baum klettern kann,
wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.”
Albert Einstein

Lehrtrainer: Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender – Gründer des Methodenkonzepts Spirit of Energy und Autoren des Kartensets und seines Begleitbuches.

Bild: Fotolia Trueffelpix

ZEIT: Work-Life-Balance ist Quatsch – Energiemanagement ist sinnvoll!

Aufgrund der aktuellen Lage mit weitgehender Kontaktsperre, muss dieses Seminar leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Tremine werden so bald wie möglich bekannt gegeben.

ZEIT?

Seit Jahren redet man uns ein, dass wir einfach nur Arbeit und Freizeit in eine Balance bringen müssen, um glücklicher, ausgeglichener und gesünder zu sein.

ZEIT?

Dies ist aus unserer Sicht ein gefährliches Unterfangen. Zum Einen wird dadurch unterstellt, dass Arbeit und Freizeit konkurrierende Gegensätze seien. Zum Anderen setzt diese Sichtweise eine Unmenge von Menschen unter starken Druck. Denn entweder müssten wir dann von unserer freien Zeit etwas abgeben, zu Gunsten der Arbeit oder umgekehrt, von unserer Arbeit zu Gunsten der Freizeit. Beides ist kaum möglich und bringt viele Menschen in einen hohen Entscheidungsdruck und zu einem Gefühl der Hilflosigkeit. Wir werden zu Opfern der Gegebenheiten.

ZEIT!

Was können wir wirklich tun?

  • Wie wäre es, wenn wir aus ArbeitsZEIT und FreiZEIT gleichermaßen Energie tanken könnten?
  • Wie wäre es, wenn wir unsere vorhandenen ZEITSpielräume auch wirklich nutzen würden?
  • Wie wäre es, wenn wir von der Opferrolle in die Macherrolle schlüpfen könnten?

ZEIT!

Werde wieder Chef Deines eigenen Lebens, Deiner ZEIT und nimm die Verantwortung für Dein Wohlbefinden in die eigenen Hände! Finde Deine Energieräuber in ArbeitsZEIT und FreiZEIT und sorge für einen stetig gefüllten Energietank.

Die Zeit ist unendlich lang und ein jeder Tag ein Gefäß,
in das sich sehr viel eingießen läßt,
wenn man es wirklich ausfüllen will.
Johann Wolfgang von Goethe

In diesem Seminar nutzen wir das Spirit of Energy® Kartensystem.  Wenn Du das Kartenset besitzt, bring es bitte mit. Für alle anderen: Das Kartenset wird im Seminarpreis mit berechnet.

Die Spirit of Energy Karten

Lehrtrainer: Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender – Gründer des Methodenkonzepts Spirit of Energy incl. der Kommunikationsform eKI und Autoren des Kartensets und seines Begleitbuches sowie weiterer Fachbücher für diesen Themenkomplex.

Wo:
HPS Lyss (Heilpädagogische Schule)
Hardern Straße 16
CH- 3250 Lyss
http://hps-lyss.ch

Infos und Anmeldung:
Institut AKIN
Mirjam und Daniel Gerber
Ch 3235 Erlach
Tel. CH-078 763 23 85
oder per mail: post@punkt-akin.ch

Investition:
360 CHF

Lehrtrainer: Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender – Gründer des Konzepts Spirit of Energy® und Autoren des Coaching-Kartensets und seines Begleitbuches.

Update- und Vertiefungs-Seminar:
Dieses Seminar wird als Update für Spirit of Energy-Practitioner, Trainer und Coachs anerkannt.

 

Die energievolle Kommunikation des Innehaltens – eKI

Teilnahme nach Anmeldedatum, da limitierte Teilnehmer_innenzahl!

eKI: Wenn es immer wieder zu Missverständnissen kommt!
eKI: Wenn Sie sich selbst nicht verstehen!
eKI: Wenn Sie das Gefühl haben, Sie drehen sich im Kreis!
eKI: Wenn Sie auf alle Fälle „das Richtige“ sagen wollen!
eKI: Wenn Sie auf keinen Fall falsch verstanden werden wollen!

Was dann?

eKI – beginnen Sie bei Null!

Nutzen Sie die energievolle Kommunikation des Innehaltens (eKI) und setzen Sie in gewissen Kommunikationssituationen einen Null-Punkt!
Schaffen Sie einen Reset und beginnen Sie Ihren Dialog von innen nach außen. Vom verstanden werden wollen zum verstehen!

Gelingende Kommunikation ist eine Frage von gelungener Resonanz.


Wie immer kommt das Spirit of Energy® Kartensystem zum Einsatz.  Wer das Kartenset besitzt, bringe es bitte mit.

Die Spirit of Energy Karten

Mehr zu den Hintergründen dieser Kommunikation

Zielgruppe: Für alle, die entspannt und locker verstanden werden  und selbst verstehen wollen!

Update- und Vertiefungs-Seminar:
Dieses Seminar wird als Update für Spirit of Energy-Practitioner, Trainer und Coachs anerkannt. Diese Veranstaltung dient im Rahmen der Ausbildung zum Personal Coach Spirit of Energy als wichtige Vertiefung der Gesprächsgestaltung mit dem Klienten und gehört zu den Vertiefungsseminaren.

Investition:
525 Euro – der Seminarpreis beinhaltet die Spirit of Energy Karten (das Finder-Werkzeug) im Wert von 54,95 Euro
Wer bereits das Kartenset hat, zahlt 499 Euro Seminargebühr.

Achtung: Keine zusätzliche MwSt. Diese Leistung ist umsatzsteuerfrei im Sinne von § 4 Nr. 21 Buchstabe a) bb) UStG. Siehe auch Bescheinigung vom 22.02.2017 der ADD Trier.

Lehrtrainer: Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender – Gründer des Methodenkonzepts Spirit of Energy incl. der Kommunikationsform eKI und Autoren des Kartensets und seines Begleitbuches.

Wo:
im IBE-Gieleroth in 57610 Gieleroth
Hier finden Sie Hotel- und Pensionsempfehlungen
in der Nähe des Seminarortes.

Seminarzeiten:
Freitag:    15:00 Uhr – 21:00 Uhr (kleine Pause)
Samstag:    9:00 Uhr – 17:30 Uhr  (ca. 13:00 Uhr – 14:30 Uhr Pause)
Sonntag:    9:00 Uhr – 14:30 Uhr (kleine Pause)

Insgesamt: 23 Unterrichtseinheiten (UE) – 1 UE = 45 Min.

Anmeldeschluss: 19.02.2021

Bild: Fotolia_82987347

Energy Abend – selbstbestimmt handeln!

Werde pro-aktiv!

Wenn Du wirklich etwas in Deinem Leben verändern willst, warte nicht darauf, das es einer für Dich tut.

Werde pro-aktiv statt re-aktiv!

Lerne pro-aktive und re-aktive „Wege“ kennen und entscheide selbst,
welchen Du gerade gehen willst.

Dann kannst Du selbstbestimmt handeln!

Raus aus der Komfortzone!

 

Wie immer kommt das Spirit of Energy® Kartensystem zum Einsatz. Wer das Kartenset besitzt, bringe es bitte mit.

Eintrittkarte 30 Euro
Eintritskarten im 5er Paket kosten 120 Euro. Sie sparen 30 Euro!

Trainer: Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender – Gründer des Methodenkonzepts Spirit of Energy incl. der Kommunikationsform eKI und Autoren des Kartensets und seines Begleitbuches sowie weiterer Fachbücher für diesen Themenkomplex.

Anmeldungs-Formular




    Angaben zur Veranstaltung


    Zusätzliche Nachricht

    Mit dieser Anmeldung akzeptieren Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
    Bitte melden Sie sich frühzeitig an; die Zahl der Teilnehmerinnen ist  begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge Ihres Eingangs bei uns berücksichtigt.
    Sie erhalten eine Anmeldebestätigung mit Hinweisen zum Seminar, sowie eine Rechnung über die Seminargebühr, die entsprechend der Angaben auf der Rechnung vor Seminarbeginn zu begleichen ist.
    Bei Fragen erreichen Sie uns unter 02681-983977

    Bild: Fotolia 123012129.jpg

    Kinder haben ein Recht auf Spiel und freie Zeit

    Fachtagung „Spielen ist Kinderrecht“ entwickelt Strategien für die Zukunft der Gesellschaft

    Da haben wir es – jetzt müssen sich die Erwachsenen schon Gedanken darüber machen, wie Kinder wieder spielen können.

    Auf der Fachtagung „Spielen ist Kinderrecht – Strategien für die Zukunft der Gesellschaft“, die das Deutsche Kinderhilfswerk in Kooperation mit dem Bündnis Recht auf Spiel, der deutschen Sektion der International Play Association und der National Coalition Deutschland – Netzwerk für die Umsetzung der UN-Kinderechtskonvention am 15. Januar in Berlin durchführt, entwickeln über 100 Fachleute Vorschläge, wie dem Recht auf Spiel in Deutschland besser entsprochen werden kann. Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes veröffentlichte im April 2013 seine Allgemeine Bemerkung Nr. 17, den General Comment No. 17 zu Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention und brachte damit zum Ausdruck, dass die Mitgliedsstaaten bei diesem Thema zunehmend mit Schwierigkeiten und Herausforderungen konfrontiert sind.
    „Um die Bedingungen für das Spiel von Kindern und ihr Recht auf Freizeit zu verbessern, brauchen wir dringend einen gezielten Aktionsplan in Deutschland“, fordert Prof. Lothar Krappmann, ehemaliges Mitglied des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes. „Die Lebensbedingungen der Kinder haben sich dramatisch verändert, was weitreichende Folgen für die Lebensqualität und die Entwicklungschancen von Kindern hat. Der UN-Ausschuss beklagt in seinem Kommentar zum Recht der Kinder auf Spiel und aktive Freizeit, dass Kindern Freiräume und freie Zeit zum nicht reglementierten Spiel fehlen, und drängt auf Abhilfe.“

    Aufpassen- damit ist nicht gemeint, dass nun die Erwachsenen überlegen, wie sie das Spielen der Kinder noch besser organisieren könnten.

    NEIN

    Es geht nicht darum unsere Kinder noch besser durch Projekte und Angebote zu schleusen, sondern darum, sie möglichst ungestört selbst entfalten zu lassen.
    Kinder sollten ihren Weg selbst suchen und weiterentwickeln dürfen. Der Erwachsene (Eltern und Erzieher) achtet im Hintergrund darauf, dass genügend Herausforderungen, Bewältigungsaufgaben, Schwierigkeiten und Eigenverantwortlichkeit im Alltag des Kindes zu finden ist.
    Das gelingt aber nur, wenn das Kind dies in für sich bedeutsamen Bereichen tun kann und nicht in künstlichen Welten.
    Um herauszufinden, was gerade bedeutsam für ein Kind ist, sollte der Erwachsene das Kind BE(OB)ACHTEN, ohne in jeder Situation beschützend und Verantwortung übernehmend zur Stelle zu sein.

    „Um den Anforderungen der Vereinten Nationen gerecht zu werden, brauchen wir einen tiefgreifenden Wandel in den Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern. Wir müssen Schulen zu Aktionsräumen von Kindern und Jugendlichen weiterentwickeln, in denen sie sich ausprobieren und Erfahrungen machen können“, erläutert Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.
    „Bildungs- und Betreuungseinrichtungen müssen an Kinderbedürfnissen orientierte Räume für Spiel und Erholung werden. Wir brauchen Fördermittel und Modellprojekte zur naturnahen Gestaltung von Gebäuden und Geländen. Wir engen unsere Kinder immer mehr ein und muten ihnen einen Terminstress zu, bei dem viele Erwachsene rebellieren würden. Dadurch bleibt zum Spielen kaum noch Zeit. Hier müssen wir die Notbremse ziehen, damit Kinder noch Kinder sein können.

    Ein Aktionsraum kann nur ein solcher werden, wenn das Kind die Aktion gerade sucht! Es braucht selbstgefundene Aufgaben und keine gemachten Projekte, in welchen es dann vielleicht noch die Farben zum Malen selbst auswählen darf.
    Die Angst, dass ein Kind dann nicht ausreichend auf die nächsten Lernschritte (z.B. Schule) vorbereitet wird, die brauchen wir nicht zu haben. Ein Kind hat alles bei sich, was es braucht um sich die Welt verständlich zu machen. Wir sollten ihm die Möglichkeit geben, es auf seine Weise zu tun. Dazu braucht es Erwachsene, die nicht ständig eingreifen! Erwachsene die zuhören, zuschauen und Ideen zurückhalten können und die die Bedürfnisse, Interessen und Stärken des Kindes kennen.
    Wenn dann das Kind von uns auch noch erfährt, was wir über seine Fähigkeiten gehört, gesehen und erfahren haben, können sie ihm Bewusst werden und es kann sie dann auch bewusst einsetzten.
    Und wo am besten? Im Spiel!

    Spielen macht Spaß, gleichzeitig lernen Kinder durchs Spielen die Welt um sie herum kennen und entwickeln dabei ganz nebenbei wichtige motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten.“ „(….) „Kinder- und Jugendliche brauchen offene, freie Räume zur Entfaltung eigenständigen Engagements, um eine aktive partizipationsorientierte Rolle in der Gesellschaft zu entwickeln. Das Recht auf Spiel ist auf Landes- und Kommunalebene zu verankern“, so Kittel weiter, „um so bessere finanzielle und gesellschaftliche Voraussetzungen für das freie Spiel für alle Kinder zu schaffen. Die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland kann hier als Kooperationspartner mit bundesweitem Netzwerk die notwendige Expertise einbringen und politische Strategien und Zugänge schaffen.“

    Armes Deutschland – wir brauchen Strategien, damit Kinder alleine spielen und wir Erwachsenen nicht überall hinein fuschen.

    Zum Hintergrund: Der Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention, „Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben“ regelt die Anerkennung und staatliche Förderung der kulturellen und künstlerischen Freizeitansprüche von Kindern und Jugendlichen. Die Kernelemente des Artikels 31 erfassen die Grundzüge der demokratischen Freiheitsrechte des Kindes, die da wären:

     „freies Spiel“ und „freie Zeit“:

    Eben nicht ständig vorgeplante, pädagogisch wertvolle Projekte und Förderprogramme – sondern selbsterforschtes Lernen, Lust auf eigene Ideen, Kreativität wieder entdecken, Zeit etwas selbst zu finden, sich auf die eigene Art und Weise auf Dinge einlassen können, Projekte selbst finden, planen und umsetzen. Niederlagen aushalten lernen und neu starten – selbst initiiert. Und vor allem: Ein Recht auf Langeweile!

    „aktive Erholung“ und „altersgemäße Förderung“:

    Das kann nur gelingen, wenn wir genau wissen was jetzt ansteht. Dazu sollten Eltern und Pädagogen lernen, Kinder zu Beobachten, ohne eigene Ideen beizusteuern – Lernen vom Kind zu lernen.
    Aktive Erholung, dazu gehört auch sich langweilen zu dürfen, nicht zu wissen was man tun will, gerade unzufrieden sein zu dürfen. Zeit zu haben um selbst spüren zu können, was jetzt entlasten kann und hilfreich ist.
    Altersgemäße Förderung kann nicht nur das biologische Alter meinen, sondern muss sich um die individuellen Stärken des Kindes drehen. Wo steht es, was braucht es jetzt?
    Die Eltern und Pädagogen sollte immer wieder die Perspektive wechseln können und sich Fragen aus der Sicht eines Kindes stellen. So als würde dieses Kind sie fragen:
    Kann ich dir vertrauen? Auf welche Art und Weise berücksichtigst du meine alltäglichen Bedürfnisse?
    Kennst du meine Interessen? Auf welche Art und Weise bringst du meinen Interessen und Fähigkeiten Wertschätzung entgegen?
    Gibst du mir Gelegenheit und ermunterst mich, mich in etwas zu vertiefen? Wie machst Du das?
    Lässt du mich meine Umwelt erkunden? Auf welche Art und Weise trägst du dazu bei, mich meine eigenen Lösungswege finden zu lassen?
    Hörst du und siehst du mir zu? Wie sprichst du mich an? Wie tauschst du dich mit mir aus?
    Nimmst du wahr, wie wir Kinder in der Gruppe miteinander und voneinander lernen? Auf welche Art und Weise unterstützt du meine Bemühungen, Teil der Gruppe zu sein?
    Dann gibt es keine Schwierigkeit,dem Kind die passende

    Freizeitaktivitäten“, „kulturelle und künstlerische Beteiligung“ und „freie gesellschaftliche Teilhabe“

    zu ermöglichen. Es wird sie sich erschließen.
    Dann geht der Pädagoge / die Eltern mit seinem Wissen „hinter“ dem Kind her, nicht wie eine Entenmutter vor dem Kind und kann es stärken indem er das Kind Spüren lässt:

    Du schaffst es – ich glaube an Deine Fähigkeiten!
    Ich sehe Dich in Deinem Tun, Deinem Wissen, Deinen Fragen!
    Ich helfe Dir, dass Du es selbst tust!

    Das geschieht schon?
    Wohl kaum- sonst würde die Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Weltspieltag 2014anders ausfallen.

    Eine bundesweite Online-Umfrage, an der sich rund 2.000 Kinder und Jugendliche beteiligt haben, stellte fest, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland in ihren Spielmöglichkeiten sehr stark eingeschränkt werden.
    Rund 75 Prozent der Kinder und Jugendlichen gaben an, dass es Orte gibt, an denen sie nicht spielen dürfen, weil die Eltern verbieten, dort alleine hinzugehen. Gleichzeitig stufen rund zwei Drittel die nähere Umgebung der Wohnung als zumindest etwas gefährlich ein.
    Außerdem ist die Umgebung ihrer Wohnung für viele Kinder wenig anregend. Rund ein Viertel empfinden diese als langweilig oder gaben an, gar nichts machen zu können.

    Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann mag ich auch nicht, wenn ich muß.
    Wenn ich aber darf, wenn ich will,
    dann mag ich auch, wenn ich soll,
    und dann kann ich auch, wenn ich muß.
    Denn schließlich:
    Die können sollen, müssen wollen dürfen.
    Quelle.Unbekannt

    Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 15.1.2015 – dieser Text wurde von den Autoren Kornelia Becker-Oberender und Erwin Oberender kommentiert – extra hervorgehoben und Textteile markiert durch Schreibschrift.