ErzieherInnen in einer Weiterbildung

Pädagogische Weiterbildung für ErzieherInnen

Sie arbeiten als ErzieherIn, im Team oder als Leitung? Und…

  • möchten in Ihrem Beruf, Ihrer Position auf dem neuesten Stand sein?
  • für Sie als Leitung hat die Teamentwicklung Priorität?
  • Sie wollen Ihre Leitungsqualität stärken?
  • gemeinsam mit Ihrem Team ist Ihnen die Elternpartnerschaft wichtig?
  • Sie möchten sich im Rahmen des Landesprogramms KiTa!Plus in Rheinland-Pfalz weiterqualifizieren und suchen eine pädagogische Weiterbildung?

Als freie Fachberaterin für Kindertagesstätten stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Das IBE-Gieleroth ist als Anbieter des Qualifizierungsprogramms KiTa!Plus des Landes Rheinland-Pfalz  vom Landesamt für Soziales, Jugend undVersorgung anerkannt.

Auszüge aus unserem Leistungskatalog:

  • Landesprogramm KiTa!Plus des Landes Rheinland-Pfalz: F1 (Entwicklungsbegleitung von Kindern); F2 (Zusammenarbeit mit Eltern und Familien); F5 (Leitung der KiTa); F6 (Prozessbegleitung: Supervision/Coaching/Organisationsentwicklung
  •  Die Module des Curriculums – Bildung von Anfang an können weiterhin als Inhouse-Veranstaltung gebucht werden P: 01, 03, 04, 05,  W: 01, 02, 03, 04, 05  T: 01, 03, 09, 13, 14 – keine Landesförderung mehr – die Zertifikatshefte behalten hier ihre Gültigkeit -nicht für KiTa!Plus!!)
  • Weiterbildungsangebote für Ihre Einrichtung zu aktuellen Bildungsthemen wie Bildungsbeobachtung und Dokumentation; Lernmethodische Kompetenz; Kinder unter Drei in der Einrichtung; Raumgestaltung – der Raum als Dritter Erzieher; Erziehungspartnerschaft gestalten u.a.
  • Leitungs-Coaching und Supervisionen für Team und Leitung
  • Qualitätsmanagement: Das robuste Lebenskonzept – energievoll, pro-aktiv, resilienz- und potenzialorientiert
  • Konzeptionsentwicklung und QM-Begleitung
  • Fachvorträge zur kindlichen Entwicklung, Erziehungsthemen, Soft skills

Sie suchen etwas ganz Spezielles?

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Fachfortbildungen

Fachfortbildungen RLP

Curriculum für Rheinland-Pfalz
Bildungs- und Erziehungsempfehlung RLP

Details zu den Fortbildungs-Modulen für ErzieherInnen

Um die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten zu stärken, hat die Landesregierung zur Qualifizierung und Prozessbegleitung der pädagogischen Fachkräfte und Teams seit dem 15. Juli 2014 neue Förderkriterien herausgegeben.  Mit dem Landesprogramm KiTa!Plus erfolgt eine Fortschreibung und Weiterentwicklung des seit 2005 laufenden Landesfortbildungscurriculums „Zukunfts-Chance Kinder – Bildung von Anfang an“ . Zielgruppe sind alle Personen, die mit Kindertagesstätten befasst sind.

Die vorschulische Bildung hat heute auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft eine zentrale Position eingenommen. Mit den wachsenen Aufgaben an eine stärkende professionelle Begleitung von Kindern bis 6 Jahren steigt auch der Bedarf an einer entsprechenden Qualifizierung. Kinder sind interessiert, diese Welt zu entdecken, zu wachsen und sich in Beziehungen zu begeben. Sie verfügen über individuelle Basiskompetenzen, mit denen sie sich die Welt erschließen (Gestaltungskompetenz) und an ihr teilnehmen (Beziehungskompetenz). Pädagogische Fachkräfte müssen Kinder darin unterstützen, sich zu aktiven, motivierten und selbstsicheren Mernschen zu entwickeln. Sie sind aufgefordert, im Rahmen des lebenslangen Lernens die Selbstorganisation der Kinder zu fördern und Lernstrategien aufzuzeigen.

„Kita!Plus“ Landesprogramm zur Qualifizierung und Prozessbegleitung

Im Rahmen dieses Qualifizierungsprogramms in Rheinland-Pfalz bieten wir teilweise selbst als auch in Zusammenarbeit mit dem Haus Felsenkeller Bildungsbüro 02681/986412 bildungsbuero@haus-felsenkeller.de und der VHS Altenkirchen 02681/812212 kvhs@kreis-ak.de die nachfolgenden Förderbereiche an:

 

Im Überblick:

  • Entwicklungsbegleitung von Kindern (F1)
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Familien (F 2)
  • Leitung der Kindertagesstätte (F 5)
  • Prozessbegleitung: Supvervision/Coaching/ Organisationsentwicklung (F 6)

Alle Förderbereiche können mit dem Institut als Inhouse-Veranstaltung als auch in anderen Bundesländern als Weiterbildungen gebucht werden.

Zu den Inhalten im Detail

F 1: Entwicklungsbegleitung von Kindern

Professionelle Entwicklungsbegleitung in den ersten sechs Lebensjahren

Dieser Fortbildung „Entwicklungsbegleitung von Kindern (Förderbereich 1)“ liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern eine hohe Anforderung an eine professionelle Entwicklungsbegleitung stellt. Es sind besondere Fähigkeiten notwendig, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern in Kindertageseinrichtungen gerecht zu werden. In dieser Fortbildungsreihe erlernen Sie das notwendige Handwerkszeug, um Ihre Fachkraftkompetenzen weiterzuentwickeln und sich zu qualifizieren.

Ziel ist es, eine professionelle, altersentsprechende Entwicklungsbegleitung in Ihrer Kindertageseinrichtung zu ermöglichen. Dabei werden passgenaue Lösungen entwickelt, damit Sie in komplexen Situationen eigenverantwortlich, selbst organisiert und kreativ handeln können und geeignete Problemlösungen finden. Sie sind aufgefordert, zu sich selbst und zu Ihrer pädagogischen Praxis ein nachdenkendes und nachdenkliches Verhältnis zu entwickeln. Ihre Kindertagesstätte entwickelt sich somit zu einem Bildungsort.

Innerhalb der Bausteine werden geschlechtsbezogene Fragen jeweils in die Themen integriert (Gender Mainstreaming). Zielgruppe sind Mitarbeiter/innen der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz. Die Arbeitsweise und Methodik basiert auf einer engen Verbindung von Theorieimpulsen, praktischer Umsetzung und Übungen, verschiedenen Reflexionsmethoden und gegenseitigem Feedback.  Es werden systemische sowie dialogorientierte Seminar-Methoden angewendet. Das projektorientierte Arbeiten findet in Kleingruppen, im Plenum und in Einzelarbeit statt.

Das Lehrgangskonzept umfasst insgesamt sechs Kursbausteine:

Grundlagen zur professionellen resilienzorientierten Entwicklungsbegleitung (2 Tage): Entwicklungspsychologische und neurowissenschaftliche Grundlagen; Bindungs- und Temperamentstheorie; Pädagogische Ansätze wie z.B. Situationsansatz, Inklusion, Partizipation und Dialogorientierung; Vermittlung des Transitionsansatzes; Einübung eigenreflexiver Praxisbetrachtung; Benennung individueller Ausbildungsziele.

Beobachtung und Dokumentation als Basis der pädagogischen Arbeit (2 Tage): Beziehungsaufbau; altersentsprechende Beteiligung von Kindern; Erörterung von Dialogischen Kompetenzen; Portfoliogestaltung mit Kindern; Praxistransfer

Handlungskompetenz für einen dialogorientierten, partizipativen Alltag (2 Tage): Lernsituationen und Übergänge gestalten; Methoden zur Umwandlung von Diskontinuitäten im KiTa-Alltag in positive Herausforderungen; Methoden zur Stärkung von kindlichen, sozialen, inhaltlichen, personalen und instrumentellen Kompetenzen; didaktische, kreative und motivierende Gestaltung von Lernprozessen mit dem Ziel des selbstgesteuerten Lernens; Übergänge als Bildungsbrücken oder Bildungslücken.

Prozessgestaltung im Fokus (1 Tag): reflektierende Projektgestaltung in der Zusammenarbeit mit Kindern auf der Basis erlernter Methoden; Erlernen lernmethodischer Kompetenzen anhand von Praxisbeispielen; dialogische Alltagsgestaltung – worauf ist zu achten, was ist zu verbessern; Möglichkeiten zur Beteiligung der Eltern als Erziehungspartner in der Entwicklungsbegleitung; Praxistransfer.

Exkurs: Strategien zur Vermeidung von Analphabetismus im Erwachsenenalter (1 Tag): Informationen über die biographische Entwicklung von erwachsenen Analphabeten; Erkennen von erwachsenen Analphabeten (Eltern); Methoden zur Vermeidung von Analphabetismus schon im Vorschulalter.

Follow-Up (1 Tag): Reflexion der Fortbildungsreihe; aktueller Praxistransfer und Entwicklung eines weiterführenden Aktionsplans zur weiteren Implementierung des neuen Wissens

Aktuelle Termine finden Sie hier

F2: Zusammenarbeit mit Eltern und Familien

Von Experte zu Experte: Pädagogische Fachkräfte und Eltern in lebendigem Dialog

Die Kita öffnet ihre Türen. Eltern sind erwünscht, kooperieren – doch wie gestalten ErzieherInnen moderne angemessene Eltern-Erziehungspartnerschaft?

Diese Fortbildung „Zusammenarbeit mit Eltern und Familie (Förderbereich 2)“ basiert auf der Erkenntnis, dass Erziehung und Bildung eines Kindes als Ko-Konstruktion von Eltern und ErzieherInnen und dem Kind selbst verstanden werden muss. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen allen Erwachsenen, basierend auf einem intensiven dialoghaften Informations- und Erfahrungsaustausch. Pädagogische Fachkräfte können die besonderen Fähigkeiten, Interessen und Kenntnisse sowie Bedürfnisse der Eltern aufgreifen und sie motivieren, diese in die Arbeit mit den Kindern einzubringen. Je professioneller Erziehende in Kindertagesstätten mit Eltern umgehen, auf Eltern zugehen und sie einbinden, desto gewinnbringender ist dies für alle Beteiligten. Nur durch ein solches gemeinsames pädagogisches Handeln von ErzieherInnen und Eltern kann eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft entstehen.

In dieser Fortbildungsreihe erlernen Sie das notwendige Handwerkszeug, um Ihre Fachkraftkompetenzen weiterzuentwickeln und sich als Erziehungspartner der Eltern und Familien zu qualifizieren.

Ziel ist es, eine professionelle, partizipative Haltung sowie pädagogisches Handeln in der Zusammenarbeit mit Eltern und Familie zu erlernen. Dabei werden passgenaue Lösungen entwickelt, damit Sie in komplexen Situationen eigenverantwortlich, selbst organisiert und kreativ handeln können und geeignete Problemlösungen finden. Sie sind aufgefordert, zu sich selbst und zu Ihrer pädagogischen Praxis ein nachdenkendes und nachdenkliches Verhältnis zu entwickeln. Ihre Kindertagesstätte entwickelt sich somit zu einem Bildungsort.

Innerhalb der Bausteine werden geschlechtsbezogene Fragen jeweils in die Themen integriert (Gender Mainstreaming). Zielgruppe sind Mitarbeiter/innen der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz. Die Arbeitsweise und Methodik basiert auf einer engen Verbindung von Theorieimpulsen, praktischer Umsetzung und Übungen, verschiedenen Reflexionsmethoden und gegenseitigem Feedback. Es werden systemische sowie dialogorientierte Seminar-Methoden angewendet. Das projektorientierte Arbeiten findet in Kleingruppen, im Plenum und in Einzelarbeit statt.

Das Lehrgangskonzept umfasst insgesamt sechs Kursbausteine.

Grundlagen zum Thema Erziehungspartnerschaft (2 Tage): Bedeutungszuwachs der Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern; Eltern als kompetente Partner mit eigenen spezifischen und professionellen Kompetenzen; Erziehungspartnerschaft als Bindeglied zwischen den sozialen Systemen Familie und KiTa; Chancen und Risiken bei der Erziehungspartnerschaft; Selbstreflexion bei der Zusammenarbeit mit den Eltern zu den Themen Werteverständnis, Rollenbilder, Rollenverständnis und Beziehungsgestaltung.

Reflexion des eigenen Handelns in der Zusammenarbeit mit Eltern und Familien und die Kommunikation (Informations-, Entwicklungs-, Konfliktgespräche) im Alltag (2 Tage): Praxis im Fokus; Gesprächsführung, Dialog, Konflikt und Beschwerdemanagement.

Gesprächsführung konkret (2 Tage): Erlernen verschiedener Gesprächsmodelle und Training unterschiedlicher Strategien; Reflexion des eigenen Verhalten; „Nonviolent Communication“ nach M. Rosenberg.

Bedeutsame Situationen in der Zusammenarbeit ( 1 Tag): Gespräche zur Gefährdungsabschätzung; 12 Prinzipien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von ErzieherInnen, Eltern und Familien.

Die Berücksichtigung unterschiedlicher familiärer Lebensformen und Kulturen bei der Betreuung von Kindern (2 Tage): Methoden zur Förderung und Integration von Migrantenkindern in den Kindertageseinrichtungen; Methoden zur Sprachförderung; „Integration“ der einheimischen Kinder in die Kultur ihrer Freunde aus unterschiedlichen Ethnien; Multikulturalität als Normalität und Bereicherung; Zusammenarbeit mit Eltern aus anderen Kulturkreisen.  (in Kooperation mit dem Haus Felsenkeller zusätzlich mit diesem Tool)

Follow-Up (1 Tag):  Reflexion der Fortbildungsreihe; Transfer der erarbeiteten Lernschritte in die Praxis.

Aktuelle Termine finden Sie hier

 

F2: Erziehungspartnerschaft - Elternbildung

Elternpartnerschaft mit der pädagogischen Fachkraft

ist ein wichtiger Ansatz des neuen Bildungsauftrags. Dieser Auftrag kann von den Eltern nur dann erfolgreich und zum Wohle des Kindes ausgefüllt werden, wenn Ihnen die Möglichkeit einer „wirklichen Partnerschaft“ in der Bildungsbegleitung Ihrer Kinder ermöglicht wird.

Grundlegende Lern- und Bildungsvoraussetzungen werden in der Familie gelegt. Unser Anliegen ist, Eltern zu unterstützen, indem sie sich als Erziehungsexperten ernst genommen fühlen. Die neuen Bildungs- und Erziehungsgedanken sollten von den Eltern, als den wichtigsten und ersten Bildungsvermittlern ihrer Kinder, mitgetragen werden. Vor dem Hintergrund aktueller neuropsychologischer Erkenntnisse werden Eltern als entscheidender Ort der Sozialisation und der Anfänge kognitiver emotionaler Entwicklung des Kindes hervorgehoben.

Ihr Nutzen

Nutzen Sie dieses Projekt „Schatzsuche statt Fehlerfahndung – Beteiligung von Eltern (F2)“ als eine zentrale Unterstützung für Ihre Einrichtung und Ihre Eltern im Rahmen des Erziehungs- und Bildungsauftrags. Unser Elternbildungs-Konzept basiert auf geschlechtssensiblen, praxiserprobten Modulen unter dem Motto:

Elternbildung in der Kita: Eltern und ErzieherInnen – ein starkes Team

Unsere Ziele 

Für eine konstruktive Partnerschaft benötigen Eltern Informationen über die Arbeit und Sichtweise der ErzieherInnen. Themenschwerpunkte der Abende sind Informationsvermittlung der neuen Bildungsgedanken an die Eltern; Brückenbauer für die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und den KiTa – Teams; Erleichterung und Förderung der professionellen Arbeit der ErzieherInnen; Stärkung der elterlichen Erziehungskraft und Kompetenzen; Unterstützung gelingender Übergänge von Familie in Kita und Kita in Schule und vor allem Stärkung des Bildungsgedankens und Aktivierung des neuen Bildes von Kind bei allen Beteiligten.

Unser Angebot

Die Projekte sind so konzipiert, dass Sie bedarfsorientiert in Ihrer KiTa abgerufen werden können. So können Sie als Fachkraft auswählen, welches Thema Sie den Eltern näher bringen möchten und auch die Eltern werden an der Themenwahl mitbeteiligt, so z. B.

  • Der ressourcenorientierten Blick aufs Kind, Resilienz in der Erziehung
  • Wie Kinder das Lernen lernen
  • Werte in der Erziehung
  • Grenzen und Kompetenzen
  • Medienkompetenz statt Medienkonsum oder
  • Die Beobachtung von Bildungsprozessen

Wir gestalten Ihnen zu den jeweiligen Themen einen entsprechenden Elternworkshop. Wir möchten so viele Eltern wie möglich erreichen und deren Kompetenz und Selbstbewusstsein als die ersten und wichtigsten Erzieher Ihrer Kinder stärken.

Starke Kinder brauchen starke Eltern.

Wir gehen davon aus, dass es die idealen Eltern nicht gibt, aber Eltern, die ihre Kompetenzen optimal umsetzen können. Eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern benötigt Eltern mit dem Wissen um die neuen Bildungs- und Erziehungsgedanken. Das sich bildende Kind braucht die sich bildenden Eltern und ErzieherInnen.

Bis heute besuchten über 900 Eltern unsere Elternabende und wir hoffen, dass Viele nützliche Informationen aus unserem Angebot entnehmen konnten.

Dieser Förderbereich kann nur als Inhouse-Veranstaltung gebucht werden– melden Sie sich rechtzeitig, damit wir gemeinsam den zeitlichen Rahmen (von 1 Teamtag zum Thema Elternbildung sowie mindestens 3 Elternbildungs-Abende und 1 Supervision als Abschluss für das Team) sowie die terminliche Planung angehen  und entsprechende Landesfördermittel beantragt werden können.

 

F5: Leitung einer Kindertagesstätte

Starke Leitung – Starkes Team: Veränderungsmanagement in Zeiten des KiTa-Wandels

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Kindertageseinrichtungen verstehen sich heute als moderne Dienstleistungseinrichtungen für die Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern. Die jeweilige Qualität einer Einrichtung bestimmt sich sowohl anhand organisationaler als auch anhand fachlich-inhaltlicher Kriterien.

Besonders exponiert sind die Leitungskräfte. Sie haben die Aufgabe Ihre Einrichtung nach modernen Managementkonzepten zu leiten, als Bildungsort zu etablieren und sie dafür mit einem konzeptionellen Fundament auszustatten. Sie sehen sich gleichzeitig auch stärker als bisher in der Verantwortung für die fachlich-pädagogische Weiterentwicklung der Bildungsarbeit in den Gruppen und mit den Kindern. Aufgaben, auf die Kita-Leitungskräfte in der Regel weder im Rahmen ihrer Primärausbildung noch durch ihre berufsbiographischen Erfahrungen ausreichend vorbereitet sind.

Komplexe, zum Teil neuartige Anforderungen und ein bisher nicht gekannter Veränderungsdruck macht sich breit, denn

KiTaleitung heute ist vielfältig und komplex und braucht professionelle, konkrete, resilienz- und qualitätsorientierte Organisation.

KiTaleitung heute ist herausfordernd und braucht eine berufliche Identität und das Selbstverständnis als Leitung.

KiTaleitung heute ist Team- und Qualitätsstärkung und braucht dazu geeignete Coaching- und Beratungskompetenzen.

Nehmen Sie sich diese Zeit für Ihre Stärkung – bilden Sie sich weiter!

Wir bieten Ihnen zwei Fortbildungsblocks an mit den einzelnen Schwerpunkten:

  • Leitung im Blick – Führungsqualitäten stärken!
  • Leitungsaufgaben im Blick – wir leben Pädagogik

Diese Fortbildungsreihe stärkt wichtige Leitungskompetenzen….

  •  zum ressourcenorientierten Dialog
  • zur Organisation der Vielfalt unterschiedlichster Ansprüche und Anforderungen (Beschwerden, Konflikte…)
  • zum Netzwerkeln mit unter-schiedlichsten Zielgruppen (kreative Kooperation).
  •  zur kooperativen Gesprächsführung (partizipative Kommunikationskultur)
  • zur Gestaltung einer resilienz-orientierten Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
  • zur Umsetzung der Konzeption im KiTa-Alltag für mehr Bildungschancen

Der Reflexion der eigenen Leitungsidentität wird ausreichend Raum gegeben.

2x 6 Tage zum Auftanken der eigenen Leitungskompetenzen.

Aktuelle Termine finden Sie hier

Achtung: Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Landesprogramms KiTa!Plus gefördert vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung für Leitungskräfte in Rheinland-Pfalz.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

 

F 6: Prozessbegleitung: Supervision / Coaching / Organisationsentwicklung

Die personen- und organisationsbezogene Qualifizierung beruflicher Tätigkeit in der jeweiligen Kindertagesstätte steht hier im Fokus und soll unterstützt werden. Auszug aus dem Kita!Plus Landesprogramm:

Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung sind Beratungsmethoden zur Personalentwicklung sowie zur Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit. Es geht um die Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte in Situationen hoher Komplexität, Differenziertheit, Belastungen und dynamischer Veränderungen. Fragen, Problemfelder, Konflikte und Fallbeispiele aus dem beruflichen Alltag werden thematisiert. Dabei werden die berufliche Rolle der Fachkräfte und ihr konkretes Handeln in Beziehung gesetzt zu den Aufgabenstellungen und Strukturen der Einrichtung / Organisation. Es werden Selbststeuerungspotentiale gestärkt, Gestaltungs- und Veränderungspotentiale entwickelt, Kompetenz und ressourcenorientierte Profilierung gesteigert.

Die Gestaltung der vielfältigen Arbeitsbeziehungen zu Kindern, Eltern, den Kolleginnen und Kollegen und anderen relevanten Akteuren und Beteiligten wird in den Blick genommen. Herausforderungen und Konflikte im Arbeitsalltag werden wahrgenommen und reflektiert, so dass angemessene Umgangsweisen erarbeitet werden können. Eine gemeinsame Suchbewegung unterstützt die berufliche Entwicklung und das Lernen der einzelnen Fachkraft, spezifischer Gruppen (z. B. Be-rufseinsteigende, Leitungskräfte, Praxisanleitungen, Qualitätsbeauftragte, Sprachförderkräfte, Fachkräfte für interkulturelle Arbeit), Teams und der Kindertagesstätte als Organisation.

Im Rahmen dieses Förderbereichs nehmen wir folgende Aspekte in den Blick:

  • Umgang mit sich / im Team / als Leitung,
  • Umgang mit Zeit / Ressourcen / Grenzen setzen,
  • Profil- und Konzeptionsentwicklung,
  • Weiterentwicklung der Einrichtung / Qualitätssicherung / -entwicklung
  • Bildungs- und Erziehungsbereiche der BEE wie Beobachtungsmanagement, Lernmethodische Kompetenz; Partizipation, Teamweiterentwicklung in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren.

Dieser Förderbereich kann nur als Inhouse-Veranstaltung gebucht werden– melden Sie sich rechtzeitig, damit wir gemeinsam den zeitlichen Rahmen (von mindestens 2 bis maximal 6 Tage, die auch in jeweils 1/2 Tagen möglich sind als Prozessbegleitung) sowie die terminliche Planung angehen und entsprechende Landesfördermittel beantragt werden können.

 

Projekte und Referenzen

Wir sind aktiv in  Kindertagesstätten und Kindergärten

Bei der Fachberatung der Einrichtungen ist die regionale Nähe ein wesentlicher Faktor unserer Arbeit:

Wir sind bei unseren Projekten mittendrin

statt nur dabei. Wir denken uns in Ihre Einrichtung und Ihr pädagogisches Konzept hinein, finden die für Sie passenden Wege, um individuelle Bildungsprozesse der Kinder in Ihrem Haus auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Wir bauen Vertrauen bei Leitung, Trägern, Mitarbeitern und Eltern auf.

Unsere Kunden stellen sich den neuen Anforderungen der Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen mit Mut, Leidenschaft und Innovationskraft.

Wir unterstützen Sie und sind aktiv dabei!

Entweder in einem Teilbereich oder als Fachberatung bei der Qualitätesentwicklung der Gesamteinrichtung. Nutzen Sie unser Qualitätsmanagement für ein robustes Lebenskonzept Ihrer Einrichtung – energievoll, pro-aktiv, resilienz- und potenzialorientiert.

Gerne stellen die einzelnen Einrichtungen ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Verfügung, Eine Übersicht der Einrichtungen finden Sie auf dem nebenstehenden Link „Kindergärten und Tageseinrichtungen“. Hier können Sie die in unserer Datenbank gespeicherten KIndertagesstättenprofile filtern. Die Ergebnisse Ihrer Anfrage werden nach Postleitzahlen sortiert aufgelistet. Wählen Sie dazu die passenden Optionen.

Kindergärten und Tageseinrichtungen

Kindergärten und Tageseinrichtungen

…auf Ihrem Weg mit den neuen Bildungsgedanken Sie sind ErzieherIn und suchen KollegInnen, die Ihnen beim Implementieren der neuen Bildungs- und Erziehungsgedanken in Ihrer Einrichtung wertvolle Tipps geben können?

Viele Kitas sind jetzt bereits gut in der Umsetzung unterwegs und uns ist es wichtig, ErzieherInnen und die Leitung in den Einrichtungen zu ermuntern, sich mit ihren pädagogischen Schwerpunkten und ihren Erfahrungen anderen Kindergärten als Referenzeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. So fällt es leichter, sich mit den neuen Gedanken vertraut zu machen.

Die nachfolgenden Kindertagesstätten oder Kindergärten helfen gerne mit Praxiserfahrungen und Tipps. Alle aufgelisteten Einrichtungen wurden oder werden von uns in der Integration von Bereichen der neuen Bildungs- und Erziehungsgedanken sowie im Qualitätsmanagement begleitet.

KindergartenLeitungPLZOrtStraßeTelefon
KiTa Traumland HonnerothBirgitt Zeiler57610AltenkirchenHeinestr. 402681/601
Kindergarten ZwergenhausDorothea Dutz56307DürrholzMuscheiderstr. 2602684/6183
Katholischer Kindergarten St. AnnaRita Leidig51598FriesenhagenWintert 102734/3919
Ev. Kindertagesstätte HachenburgBärbel Schäfer57627HachenburgSteinweg 1502662/6618
Kinderhaus Hachenburg57627HachenburgLohmhle 102662/50607
Ev. Kindertagesstätte ArchePetra Menne-Gärtner56203Höhr-GrenzhausenMartin Luther Str. 2202624/6525
KindergartenSusanne Bronk57520Langenbach b. Kirburg02661/3824
Kindergarten Nister57645NisterSchulstr. 602662/2164
Kindergarten Hoher Westerwald56477Nister-MhrendorfSchulstr. 5
Kommunaler Kindergarten57629NorkenAuf der Bitze02661/63512
Kindergarten Raubach56316RaubachIn der Au 102684/5417
Kindertagesstätte Villa KunterbuntPetra Loßen57614SteimelFeldstrae 902684/3485
Kindertagesstätte Villa SonnenscheinMartina Pieroth57648UnnauSchwimmbadstr. 3402661/ 5600
Kindergarten PurzelbaumRenate Alhäuser57614WahlrodAm Beilstein02680/8563
Ev. Kindertagesstätte WesterburgNicole Bettgenhäuser56457WesterburgDanziger Strae 702663/8780
Ev. Kindertagesstätte RegenbogenlandMarion Glaubitz56422WirgesMartin Luther Str. 902602/60998
Kindertagesstätte Villa KunterbuntPetra Müller – Loosen57537WissenHachenburger Str. 12102742/72190